Seedomizil Lochau: Architekturinstitut lud zur „Architektur vor Ort“ - i+R Gruppe GmbH

Seedomizil Lochau: Architekturinstitut lud zur „Architektur vor Ort“

i+R Wohnbau | Seit langem stand das von i+R Wohnbau entwickelte und realisierte Quartier „Mein Seedomizil“ in Lochau auf dem Veranstaltungskalender des Vorarlberger Architekturinstituts. Am 28. Mai 2021 konnte nun endlich – nach coronabedingter Verschiebung - zur „Architektur vor Ort“ eingeladen werden.

Mein Seedomizil I Lochau (A)

Mein Seedomizil I Lochau (A)

Rund 20 Teilnehmer*innen spazierten gemeinsam mit Clemens Quirin und Verena Konrad vom vai (Architekturinstitut), Architekt Ulf Hiessberger (stellvertretend für die Arbeitsgemeinschaft Architekten Gohm Hiessberger und Innauer Matt) und Projektentwickler Andreas Deuring vom i+R Wohnbau durchs Seedomizil.

Mit dem Seedomizil ist am ehemaligen Industriestandort von Rupp-Käsle ein neuer Lochauer Ortsteil entstanden. Zwischen Ortszentrum und Seeufer wurden 13 Mehrfamilienhäuser in unterschiedlicher Geschossigkeit zwischen Oberlochauerbach und Kugelbeerbach so positioniert, dass von möglichst vielen der 206 Eigentumswohnungen der Blick zum See möglich ist.

Besonders hervorgehoben wurde der große Anteil an unbebauter Fläche. Mehr als die Hälfte der Grundstücksfläche gliedert sich in private Gärten, Grünflächen zur gemeinsamen Nutzung sowie Quartiersplätze und –wege. Bisher einzigartig sind auch die Pachtgärten sowie die Fruchtgenussflächen des Vereins Bodenfreiheit, die derzeit gerade mit den Schüler*innen der Mittelschule Lochau vorbereitet und dann bepflanzt werden. Ebenfalls einzigartig ist auch der Andachtsraum im Westen des Quartiers, der vor der Pfarre Lochau betreut wird.

Zahlen und Fakten

  • 28.290 m² Grundstücksfläche
  • 13 Mehrfamilienhäuser
  • 206 Wohnungen
  • 2 – 4 Gewerbeeinheiten
  • 308 Tiefgaragenstellplätze
  • Geothermie und Photovoltaik als Energiequellen

Und noch ein paar interessante Zahlen:

  • 2.000 Pfähle mit einer Gesamtlänge von 37.500 m wurden für das Fundament benötigt
  • 24.200 m³ Beton wurden verbaut
  • 2.267.150 kg Armierungsstahl, das entspricht der Gesamtmasse von sechs Hohentwiel Schaufelraddampfern, wurden verlegt
  • 52 Geothermiebohrungen mit einer Gesamtlänge von 11.500 m sorgen für Heizung und Freecooling
  • 6.469 m² Fensterfläche sorgen für einen klaren Ausblick
  • 5.300 m² Holzfassade sowie 800.000 Klinkerriemchen bekleiden die Mehrfamilienhäuser
  • 1.399 Türen garantieren sichere Ein- und Durchgänge
  • 110 Bäume und 1.500 m Gartenhecken wurden im Quartier gepflanzt
  • Alle Stockwerke übereinander gestapelt, ergäbe eine Gebäudehöhe von 225 m – im Vergleich: der Stephansdom in Wien ist 136 m hoch