Bückle-Areal I Konstanz (D) - Nachnutzung ehem. Siemensareal

Im Stadtteil Petershausen West in Konstanz entsteht am ehemaligen Siemensareal an der Bücklestraße ein Quartier mit urbaner, gemischter Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen und öffentliche Flächen mit Vernetzung mit den benachbarten Quartieren sowie ein attraktives Mobilitätskonzept sind die Basis für die Neuentwicklung der rund 70.000m².

Bücklestraße I Konstanz (D) - ehem. Siemensareal

Bücklestraße I Konstanz (D) - ehem. Siemensareal

Siegerprojekt des ehemaligen Siemens-Areals wurde ausgestellt – Dez 2018

Knapp 100 Besucher machten sich bei der Wettbewerbs-Ausstellung ein Bild von der Nachnutzung des ehemaligen Siemens-Areals in Konstanz. Der Projektentwickler i+R Wohnbau Lindau zeigte an der Ausstellung, was das ehemalige Siemens-Areal den Konstanzer Bürgerinnen und Bürgern künftig bieten wird. Präsentiert wurden Modell und Pläne des Siegerprojekts der Vorarlberger Architekten-ARGE Gohm | Hiessberger und Innauer | Matt und des Freiraumplaners Planstatt Senner sowie aller anderen Einreichungen zum Wettbewerb.

600 Wohnungen
Auf der sieben Hektar großen Liegenschaft entstehen in den nächsten Jahren um vier Höfe herum 16 Neubauten mit insgesamt ca. 600 Wohnungen. Die denkmalgeschützte Sheddachhalle sowie weitere Bestandsgebäude werden saniert und künftig Einrichtungen für Kultur, Dienstleistung, Technologie, Gastronomie, Gewerbe und Einzelhandel zur Verfügung stehen. Ein Viertel des Grundstücks bleibt öffentliche Freifläche, weitgehend autofrei. Die Stadt errichtet eine neue Fuß- und Radwegunterführung für eine sichere Anbindung an das bestehende Wegenetz.

Privater Wohnbau und Mikrowohnungen
Ein Bereich für eine private Baugruppe ist ebenso vorgesehen. „Unter Einhaltung der Rahmenbedingungen, zum Beispiel der Architektur, können hier Familien gemeinsam mit anderen ihr individuelles Eigenheim realisieren“, informierte Alexander Stuchly, Geschäftsführer i+R Wohnbau Lindau. Auch für Menschen mit wenig Platzbedarf, wie Studenten oder Auszubildende, wird gesorgt: Für sie werden Mikroappartements geschaffen.

Baubeginn frühestens 2021
Aktuell ist der Abbruch der Rieterwerke im Gange. Ab Januar 2019 wird die i+R Wohnbau Lindau auch mit einem Bau-Büro vor Ort präsent sein. Im kommenden Jahr soll das Bebauungsplan-Verfahren gestartet werden. Mit dem Baubeginn rechnet i+R frühestens 2021.

 

Factbox: Quartiersentwicklung Bücklestraße 1 – 5, ehemaliges Siemens-Areal

  • Projektentwicklung: i+R Wohnbau Lindau GmbH
  • Fläche: ca. 70.700 m²
  • Architektur: ARGE Gohm | Hiessberger und Innauer | Matt
  • Lage: zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie
  • Nutzung: Wohnen, Büros, Einzelhandel, Dienstleistungen, Technologie, Kultur, Gastronomie, KITA, Freiflächen mit großzügigen Grünräumen

Architekturwettbewerb für Nachnutzung des ehemaligen Siemens-Areals Konstanz ist entschieden – Sept. 2018

Auf dem ehemaligen Siemensareal an der Bücklestraße in Konstanz entsteht in den nächsten Jahren ein neues Quartier. Um eine optimale Lösung für das 70.000 Quadratmeter große Grundstück zu finden, lud Projektentwickler i+R Wohnbau Lindau zehn Planungsbüros zum Wettbewerb. Gewonnen haben die Architekten-ARGE Gohm | Hiessberger gemeinsam mit Innauer | Matt.

Ihr Entwurf überzeugte die 17-köpfige Jury, die Fach- und Sachpreisrichter, Berater, Vertreter der Stadtverwaltung und aller Gemeinderatsfraktionen sowie des Projektentwicklers bildeten. „Die Durchlässigkeit der Gesamtanlage und Vernetzung mit dem Bestandsquartier Petershausen ist die Stärke dieser Arbeit“, urteilte die Jury. Modell und Pläne des Siegerprojekts und aller Einreichungen werden öffentlich ausgestellt. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Vielfältiges Quartier erfüllt Bürgerwünsche
Das Siegerprojekt sieht Neubauten vor, die durch die besondere Gebäudekubatur laut Jury „eine Durchmischung von gefördertem und nicht-gefördertem Wohnbau sowie Baugruppen gleichberechtigt zulassen.“ Der Altbestand mit der Sheddachhalle soll saniert und Kultur-, Dienstleistungs- und Technologiebetriebe, Gastronomie, Büros sowie Einzelhandel beherbergen, die über einen Generalmieter verwaltet werden. Tiefgaragen und Fahrradabstellplätze machen das Areal oberirdisch weitgehend autofrei.

Geplant sind großzügige Freiflächen mit vernetzten Grünräumen, die Einbindung der Bahnhaltestelle und eine öffentliche Durchwegung. Fuß- und Radwege werden mit dem umliegenden Straßennetz verbunden, die Stadt ergänzt eine Bahnunterführung zum Seerhein. Der bestehende Grünstreifen entlang der Bahntrasse wird erweitert, die Quartiersplätze werden offen gestaltet und bleiben grün.

Factbox: Quartiersentwicklung Bücklestraße 1 – 5, ehemaliges Siemens-Areal
Projektentwicklung: i+R Wohnbau Lindau GmbH
Fläche: ca. 70.700 m² 
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Lage: zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie
Abbruchbeginn: voraussichtlich 2020
10 geladene Architekturbüros, 8 Einreichungen
Siegerprojekt: Innauer Matt Architekten ZT GmbH, Bezau und Gohm Hiessberger Architekten ZT GmbH, Feldkirch
Nutzung: Wohnen, Büros, Einzelhandel, Dienstleistungen, Technologie, Kultur, Gastronomie, KITA, Freiflächen mit großzügigen Grünräumen

Gut besuchter Quartiersrundgang durchs Siemensareal - Nov. 2017

Rund 500 Konstanzer und Konstanzerinnen folgten der Einladung von i+R und konnten sich Anfang November 2017 ein Bild vom sieben Hektar großen Gelände zwischen Bücklestraße und Bahnlinie machen.
In Kleingruppen wurden die zahlreichen Interessenten durch das 70.000 Quadratmeter große ehemalige Firmengelände von Siemens geführt. i+R Mitarbeiter begleiteten die Rundgänge durch das Areal, informierten über denkmalgeschützte Gebäude sowie die geplante Entwicklung des Quartiers. Mit Hilfe von Informationstafeln wurde Einblick in den aktuellen Stand des Projektes gegeben.

Reges Interesse am Bürgerforum - Dez. 2017

Am 13. Dezember 2017 lud i+R die Konstanzerinnen und Konstanzer zu einem Bürgerforum ein. Es kamen rund 100 Interessierte in den Wolkensteinsaal, um sich über die Zukunft des Areals in Petershausen zu informieren und ihre Wünsche zu artikulieren.

Nach der Begrüßung durch Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Projektentwicklers i+R Wohnbau GmbH, informierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn über die städtebaulichen Rahmenbedingungen. Danach folgten Informationen von zwei Gutachtern: Ralf Huber-Erler zu Verkehr und Walter Körner zu Schall.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer an Thementischen im Detail über die Gutachten informieren. Zu den Themen „Nutzungen“ sowie „Freiraum und Zentrumsbildung“ konnten die Besucher Inputs erarbeiten.

Hier finden Sie die Präsentationen zum Bürgerforum, die Verkehrs- und Schallimmissionsgutachten sowie die städtebaulichen Rahmenbedingungen.

Präsentation Bürgerforum Präsentation Verkehrsgutachten Präsentation Schallimmissionsschutz Präsentation städtebauliche Rahmenbedingungen
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